Ihr Zahnarzt in Nürnberg

Was kann man bei einer Zahnfleischerkrankung tun?

Blutendes Zahnfleisch wird meistens wahr-, nur nicht stets ernst genommen. Auch wenn das es zu Beginn oft keine Schmerzen verursacht: Wenn sich Der Schaum der Zahncreme beim Zähneputzen immer rot färbt, dann ist das ein eindeutiges Signal dafür, dass so direkt wie möglich der Zahnarzt besucht werden sollte. Zahnfleischbluten tritt als Symptom einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) auf, welche – nicht behandelt – sich zu einer Parodontitis auswachsen kann. Dabei handelt es sich um eine Entzündung des Zahnhalteapparates, welche ohne frühzeitige Gegenmaßnahmen ausnahmslos den Zahnverlust zur Wirkung hat.

Wie entsteht eine Zahnfleischentzündung?

Gleich wie Karies wird auch Gingivitis in vielen Fällen sehr oft durch mangelhafte Mundpflege ausgelöst. Falls die Beläge nicht stets umfassend beseitigt werden, entsteht über die Zeit harter Zahnstein. Der ist nun gegen die Zahnbürste grundsätzlich resistent und bildet einen idealen Nistplatz für Bakterien, die aggressive Stoffe absondern. Der Körper versucht sich gegen diesen Angriff zur Wehr zu setzen und kontert mit einer erstmal unbedeutenden, dagegen bald immer stärker werdenden Entzündung. Das Zahnfleisch, welches erst eine blass-rosa Farbe aufweisen konnte und die Zähne bleibend umschloss, ist augenblicklich geschwollen,von dunkler, roter Farbe und und blutet bereits bei leichtestem Druck.

Im fortschreitenden Verlauf bildet sich das Zahnfleisch langsam mehr retour und es entfalten sich tiefe Zahntaschen. Auch hier können sich die Bakterien störungsfrei anwachsen, da die Zahnbürste solche Stellen unmöglich erreicht. Außerdem zum Blut tritt gelegentlich auch Eiter aus, der sich unter dem Zahnfleisch gebildet hat. Jetzt beginnt der Teufelskreis:Hinsichtlich des starken Blutens, des Eiteraustrittes und gleichzeitig der Schmerzen, die in diesem Stadium nicht selten dazu kommen, wird das Zähneputzen nicht mehr so genau genommen oder gar weg gelassen. Das beschleunigt die Zahnfleischentzündung, die nun zu einer ausgewachsenen Parodontitis geworden ist. Entzündliche Prozesse greifen auf den Kieferknochen über, der infolgedessen beginnt, sich zurück zu bilden. Über kurz oder lang kommt es somit zum Ausfall des Zahnes.

Die Therapie der Zahnfleischentzündung

Vermutet man eine Zahnfleischentzündung, ist der Gang zum Zahnarzt unaufschiebbar. Jener wird während einer detaillierten Zahnfleischuntersuchung die Blutungsneigung, die Stärke der Schwellung sowie die Zahntaschentiefe festhalten und bei Bedarf ein Röntgenbild anfertigen lassen, um festzustellen, ob ein Knochenrückgang inzwischen stattgefunden hat. Der Zweck der therapeutischen Tätigkeit ist es,die Voraussetzungen der Entzündung zu beseitigen. Die erste Stufe bildet in der Regel eine professionelle Zahnreinigung, während schonend Beläge und Zahnstein weg geputzt werden. Sind die Beläge besonders fest, werden sie mit einem gesonderten Schabinstrument entfernt, oder es wird unter örtlicher Anästhesie ein kleiner Eingriff vorgenommen.

Nachdem die bakteriellen Krankheitserreger beseitigt wurden, kann sich das Zahnfleisch erneut erholen. Die Schwellung nimmt ab, die Taschen verkleinern sich und beim Zähneputzen tritt kein Blut mehr aus.

Vorbeugende Maßnahmen und Hausmittel gegen Zahnfleischentzündungen

Das beste Heilmittel contra Zahnfleischentzündungen ist eine konsistente Mundhygiene. Vorsorgeuntersuchungen zweimal im Jahr, idealerweise gepaart mit einer professionellen Zahnreinigung, sowie einer häuslichen Zahnpflege. Zähne sollten am Tag wenigstens zweimal gründlich gereinigt werden, zusätzlich empfiehlt sich der tägliche Einsatz von Zahnseide oder einer Zahnzwischenraumbürste. Eine gesundheitsbewusste Ernährung sowie ein Verzicht auf Tabakprodukte helfen überdies, Zahnfleischentzündungen zu unterbinden. Spülungen mit Salbei- und Kamillentee sowie Myrrentinktur können dabei helfen, die Entzündung zu bekämpfen, sie sind aber nur unterstützende Maßnahmen und ersetzen in keiner Weise den Schritt zum Dentist.

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