Ihr Zahnarzt in Nürnberg

Rote Weintrauben zum Schutz vor Karies

1. Die richtige Pflege der Zähne

Jeder weiß es: Morgens und abends putzt man die Zähne, wer ganz vorbildlich ist, putzt auch nach jeder Mahlzeit Zahnärzte raten zu weichen bis mittelharten Zahnbürsten mit Kunststoffborsten. Die sollte alle acht bis neun Wochen gegen eine Neue ausgetauscht werden. Noch besser reinigen elektrische Zahnbürsten.

Auf die Zahnbürste kommt eine fluoridhaltige Zahncreme, da sie eine remineralisierende Wirkung auf die Zähne hat. Für die Reinigung der Zahnzwischenräume sollte man Zahnseide verwenden, da Mundduschen nicht die gleiche Effektivität erreichen. Die Entscheidung, ob man erst erst die Zahnseide verwendet und dann Zähne putzt oder umgekehrt, ist dabei jedem selbst überlassen, da es selbst unter Zahnärzten umstritten ist. Größere Lücken zwischen den Zähnen können unter Zuhilfenahme des Zahnzwischenraumbürstchens gereinigt werden. Bakterien abtötende oder Zahn härtende Mundspülungen sollten nur nach ärztlicher Verordnung verwendet werden. Ist gerade keine Zahnbürste zur Hand, empfehlen sich Zahnpflegekaugummis .

(Kaugummis helfen: Unterwegs und bei Zeitmangel stellen zuckerfreie Zahnpflegekaugummis eine gute Alternative dar.

2. So werden die Zähne wieder weiß

Zahnärzte raten unbedingt ab vom Bleaching in Eigenregie (zu finden in Apotheken oder Drogerien). Sie bringen mehr Schaden als Nutzen. Gegen manche Verfärbungen – etwa von Tee-, Rotwein oder Tabak – kann man selbst wenig machen. Empfehlenswert ist in diesem Falle eine professionelle Zahnreinigung. Um eine sichtbare Aufhellung der Zähne zu erreichen, gibt es das Bleaching. Die Methoden sind inzwischen so gut geworden, dass negative Auswirkungen auf den Zahnschmelz nicht zu befürchten sind (kranke oder empfindliche Stellen werden vom Zahnarzt während des Bleichens abgedeckt). Preislich liegt ein Bleaching zwischen 150 und 450 Euro. Zahnfarbene Füllungen bleiben in der Farbe unverändert.

 

3. Wie kann man Zahnerkrankungen vorbeugen?

Karies und Parodontitis sind die beiden
verbreitetsten Zahnerkrankungen.

Karies: Die Aufnahme bestimmter Nahrungsmittel (siehe unten) lässt den pH-Wert im Mund von neutral auf sauer absinken. Aus dem zugeführten Zucker bilden Bakterien schädliche Säuren, die den Zahn und den Zahnschmelz angreifen, so dass nach ausreichender Zeit ein Loch im Zahn entsteht.

Parondontitis bezeichnet die Zerstörung des Zahnhalteapparates. Eine beginnende Parodontitis lässt sich durch Zahnfleischbluten über einen längeren Zeitraum sowie durch gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch erkennen. Schreitet sie weiter voran, führt das mit der Zeit zum Verlust von Haltefasern zwischen Zahn und Zahnbett. In Folge beginnt der Zahn zu wackeln oder fällt raus. Vorbeugen kann ein Kontrollbesuch beim Zahnarzt, der so den Entzündungsgrad des Zahnhalteapparates ermittelt – also den Abstand des Zahnfleisches zum Zahn. Ab einer Taschentiefe von mindestens 3 ½ mm spricht man von einer Parodontitis. Ab jetzt sind regelmäßige Besuche beim Zahnarzt Pflicht. Dabei können u. a. die Taschen gereinigt oder auch Beläge, die sich unterhalb des
Zahnfleischrands angesammelt haben, entfernt werden.

 

4. Lebensmittel, die die Zähne stark machen

Wer seinen Zähnen etwas Gutes tun möchte, sollte Käse und Milchprodukte zu sich nehmen. In diesen ist viel Kalzium enthalten, welches der Demineralisierung entgegenwirkt. Käse enthält zusätzlich zum Kalzium eine große Menge Fett, welches sich filmartig über die Zähne legt und eine Schutzbarriere vor Säureattacken bildet. Milchprodukte und auch Fisch enthalten auch viel Vitamin D – gut für Zahnwachstum und -härtung. Rohkost ist die Zahnbürste unter den Lebensmitteln. Die Zähne müssen kräftig arbeiten und es massiert nicht nur das Zahnfleisch, sondern reinigt auch zwischen den Zähnen. Zwiebeln und Sellerie können sogar das Kariesbakterium Streptococcus mutans neutralisieren. Auch grüner Tee bekämpft dieses Bakterium. In roten Weintrauben sind Polyphenole enthalten, die den Stoffwechsel von Karies
verursachenden Bakterien hemmen.

 

5. Süße und saure Sachen nur in Maßen genießen

Klar, Süßigkeiten wie Kuchen, Bonbons, Schokolade, Eiscreme, Marmelade und zuckrige Erfrischungsgetränke sind schlecht für die Zähne. Fruchtsäfte enthalten oft große Mengen an Zucker. Früchte mit viel Fruchtzucker wie Äpfel, Birnen, Stein- und Trockenobst sowie klebrige Fruchtsorten (Bananen, Datteln, Rosinen) greifen den Zahn massiv an. Aber auch sehr säurehaltige Früchte wie Zitrusfrüchte, Wein und Essig schädigen den Zahnschmelz. Also: nur in
begrenzten Mengen verzehren!

Kontakt

0911-54 10 60

Dr. Thomas Wölfel
QR-Code-Generator Adresse, Telefon und E-Mail unserer Praxis