Ihr Zahnarzt in Nürnberg

Sechs Wahrheiten über Zähne

Zähne strahlen, wenn sie korrekt gesäubert werden. Doch neben der dauernden Pflege trägt vor allem die Ernährung zu einem ansehnlichen, kerngesunden Gebiss bei – noch vor der Geburt und bis ins staatliche Alter. Amerikanische Doktoren haben sechs weitverbreitete Denkfehler über Zähne gerade gerückt und die genauen Fakten veröffentlicht.

Wahrheit 1:

Gesundheitspflege des Zahnes fängt an im Leib der Mutter

Ob die Zähne im Fötus gesund angelegt sind, ist u. a. davon abhängig, wie sich die Schwangere ernährt.. Fehlen Kalzium, die Vitamine D noch dazu A oder Eiweiß, kann es vorkommen, dass das Kind schon schadhafte Milchzähne hat. Auch die gesunde Entwicklung von Kiefer und Gaumen wird beeinflusst von der gesunden Ernährung der Schwangeren: Einige Studien legen nahe, dass ein Defizit an B6 und B12 das Risiko für eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte erhöht.

Kariöse und weh tuende Milchzähne unterbrechen die Konzentration von Kindern, so dass etwa ABC-Schützen weniger aufnahmebereit sind. Weiterhin essen Kinder mit schlimmen Zähnen am liebsten weich und verhindern vieles, was erheblich Kauarbeit bedeutet. Wenn Mus und Rosinenbrötchen gefragt, dagegen Äpfel und Möhren tabu sind, leidet die Struktur der Ernährungsweise und der Nährstoffversorgung. Die Kombination aus kaputten Zähnen und unguter Ernährungsweise kann die Kinder korpulent machen, aber auch zu stofflichen und geistigen Entwicklungsstörungen lenken.

Wahrheit 2:

Zucker darf gegessen werden Wieviel Zucker gegessen wird, spielt für die Zähne keine Rolle. Es kommt alleinig darauf an,welche Zeit der Zucker an den Zähnen verbleibt. Süßigkeiten, die allmählich im Mund schmelzen, sind ungemein schädlich. Denn die Säuren, die aus dem Zucker entstehen, haften besonders lang auf dem Zahnschmelz. Des Weiteren bedenklich für die Zähne ist der Dauerkonsum von Limonaden und Cola.

Wahrheit 3:

Milchzähne sind es wert, erhalten zu werdenFast alle Leute meinen, dass der Verlust defekter Milchzähne nebensächlich sei, weil diese Platzhalter nach einigen Jahren sowieso ausfallen. Von daher lohne es sich auch nicht, einen kranken Zahnzu heilen. Doktoren haben aber festgestellt, dass kariöse Milchzähne die Zahnkrone der nachwachsenden Zähne schädigen. Fallen die ersten Zähne schon vor der Zeit aus, können die bleibenden Zähne krumm wachsen. Später dann der regelmäßige Besuch beim Kieferorthopäden nötig.

Wahrheit 4:

Knochenentkalkung betrifft auch die Zähne Osteoporose kann Zähne ins Schwanken bringen. Der Knochenschwund betrifft wohl in erster Linie Hüfte und Rückgrat, andererseits auch die Dichte der Gesichts- und Kieferknochen leidet. Die Zahnmedizinerin Carole Palmer gibt Ratschläge für eine Ernährungsweise mit viel Kalzium, Vitamin D und K. „Kieferknochen, Zahnfleisch und Gaumen erneuern ihre Zellen ein Leben lang, solange wie eine genügende Nährstoffversorgung dies erlaubt.“

Wahrheit 5:

Eine schlecht sitzende Zahnprothese bestimmt das Essverhalten des Patienten Die dritten Zähne sollen eine bessere Ernährung sicherstellen, da ihr Träger endlich erneut genau beißen und vieles verzehren kann. Leider sitzt das synthetische Gebiss bei den meisten alten Menschen ausgesprochen schlecht. Es drückt, schmerzt und verleidet die Lustauf knackige und ordentliche Speisen wenigstens so wie ein Mund ohne Kauleiste. Nach Erfahrung von Zahnärzten greifen Senioren, die Schwierigkeiten mit dem Zahnersatz haben, zu breiigen, vielmals nährstoffarmen Speisen, stattdessen sich mit Salat, Vollkornbrot oder einem Stück Fleisch zu peinigen. „Gekochtes Gemüse mag Pflanzenkost ersetzen, Hack ein Kotelett, weiches Dosenobst die frischen Früchte“, rät der Mediziner. Längerfristig muss freilich der Dentist versuchen, die dritten Zähne derart gut anzupassen, dass ein abwechslungsreicher und vollwertiger Speiseplan möglich ist.

Wahrheit 6:

Zahnfäule ist kein Kinderproblem Frische Karieslöcher im Zahnschmelz finden sich mit zunehmendem Alter seltener. Dafür kann dann Zahnfleischschwund Karies an der Zahnwurzel fördern. Menschen im höheren Alter nehmen häufig auch Medizin, von denen manche die Speichelproduktion behindern. Der trockene Mund fördert die Entfaltung von Belag und damit die Zahnverschlechterung. „Betroffene sollten lieber vielmals Wasser trinken, um den Mund zu spülen und das Gebiss so von Belägen zu säubern“, rät der Fachmann.

Kontakt

0911-54 10 60

Dr. Thomas Wölfel
QR-Code-Generator Adresse, Telefon und E-Mail unserer Praxis